Raffael.

Raffael Luto ist Sänger, Songwriter, Poet und Geschichtenerzähler.
Seine Geschichten werden Gedichte, seine Gedichte werden Lieder. Ohne dabei verkopft zu wirken, verbindet der frisch gebackene Jugendkulturpreisträger des Landkreis Freising seine Poesie mit Singer/Songwriter-Sound und berührt dabei sein Publikum – mal mit live-Band, mal ganz alleine – durch tiefgründige Inhalte in die man sich fallen lassen kann. Durch ein erfolgreiches Crowdfunding wurde im Mai 2017 die erste CD-Veröffentlichung realisiert. Sowohl auf der CD als auch auf den Konzerten sind, neben den Liedern, auch regelmäßig Raffaels Gedichte zu hören. Wer möchte, kann bei „Tschu Tschu“ eine Anlehnung an R.M. Rilke hören:

„Ich lebe mein Leben von Zeit zu Zeit und immer ist es die Gleiche mein Gleis ist die Beständigkeit und die Sehnsucht meine Weiche“

und wer will, darf bei „Goodbye Descartes“ aus dem ewigen Verstandeskarussell austreten:

„Jeder Fluss mündet am Ende immer nur in sich
Goodbye Descartes. Ich fühle – also bin ich.“

In seiner Zeit als Frontmann einer Indie-Deutschrock-Formation, wurde Raffael einmal von einer Journalistin als eine Mischung aus Bob Dylan und dem französischen Dichter Arthur Rimbaud verglichen. Um diesem ehrenvollen Vergleich gerechter zu werden und um seine Texte noch mehr in den Fokus zu rücken, beschloss er 2015 sich als Liedermacher bzw Singer/Songwriter selbstständig zu machen. Nach einer mehrmonatigen Selbstsuche auf dem Jakobsweg und einem abgebrochenen Philosophiestudium diente damals ein Auftritt mit der Neuseeländischen Popgröße Brooke Fraser in der Münchener Backstagehalle als Initialzündung.

Die Leichtigkeit in der Schwere, die Stille mitten im Trubel – der junge Songwriter ist in den Zwischenräumen zuhause – jedoch nie ohne klar zu machen, dass hinter allem Zwiespalt eine grenzenlose Zuversicht liegt.

Wie im Song „Die Studie“ in dem es heißt:

>> Eine Studie hat ergeben: es ist ein wundervolles Leben <<